Themenüberblick 03/2026

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Die Zukunft der Theaterbauten

Wer auch immer die im vergangenen Jahr beauftragte Untersuchung über die Zukunft der Bühnen „durchgestochen“ hat, wird wissen, warum. Eines ist sicher: Die Stadt dürfte sich einer Sturmflut von Diskussionen ausgesetzt sehen, wenn das, was die Stadtverwaltung als Bühnenkonzept präsentiert sich in den Köpfen verankert hat. Aus fünf untersuchten Varianten ragt eine heraus: Konzentration von Oper, Schauspiel, Theaterverwaltung, Werkstätten in Beuel auf dem alten Fabrikgelände an der Siegburger Straße. Im Mai wird der Rat offiziell über die Varianten informiert. Lesen Sie weiter im Heft.


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Erst Bad, dann Stadt

Der 10. Juni 1926 war für Bad Godesberg ein besonderer Tag. Vor 100 Jahren wurde die Bade- und spätere Diplomatenstadt mit der Bezeichnung „Bad“ geehrt. Es war die Blütezeit der Bädergeschichte. Kein geringerer als der preußische Innenminister hatte dies entschieden. Weitere wichtige Termine: 1935, neun Jahre später, wurden Lannesdorf und Mehlem eingemeindet. Bad Godesberg erhielt die Stadtrechte. In Bad Godesberg leben heute mehr als 78.000 Menschen. Der nächste große Schritt erfolgte 1949. Bonn wurde Bundeshauptstadt, Bad Godesberg erfuhr als Diplomatenstadt neuen Glanz. Lesen Sie weiter im Heft.


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Aus „Sealife“ wird „DinoXperience“

KÖNIGSWINTER – Aus dem Seailife in Königswinter wird ab dem 28. März „DinoXperience“: Die Besucher werden in dem früheren Aquarium in der Altstadt eingeladen in die Welt der Dinosaurier. Kurz vor dem Start in die abenteuerliche Vorzeit hat Königswinters Bürgermeisterin Heike Jüngling gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Jonathan Grunwald den Schlüssel an Janine Jaensch, CEO der Edutain AG, überreicht. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben 3 Millionen Euro in das Gebäude am Rheinufer, die dem bis Ende 2022 17 Jahre lang Fische zu bewundern waren. Einzelne Aquarien sollen für die Dino-Welt weiter genutzt werden. Lesen Sie weiter im Heft.


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Troisdorf, wie Gerhard Richter es sah

Bis Anfang März war in der Pariser Fondation Louis Vuitton die bisher bedeutendste Werkschau des in Köln lebenden Malers Gerhard Richter zu sehen. Gezeigt wurden 275 Arbeiten aus 60 Schaffensjahren des 1932 in Dresden geborenen Künstlers, der zu den weltweit teuersten gehört. Ein Blickfang unter den Bildern war ein Landschaftsgemälde, das in unsere Region weist. Es heißt „Troisdorf, 1985“. Richter hat es in jenem Jahr, angelehnt an die romantische Malerei, nicht in der Natur, sondern nach einem Foto gemalt, das er auf einer seiner Reisen aufgenommen hatte. Lesen Sie weiter im Heft.


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Bauen mit ökologischem Fußabdruck

Nachhaltigkeit wird auch beim Bauen immer wichtiger. Denn der Gebäudebereich ist für einen großen Teil der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich. Viel davon entsteht bereits bei der Herstellung von Baustoffen. Ein Beispiel: Dem Gebäudereport 2021 der Deutschen Energie-Agentur (dena) zufolge wurden im Jahr 2019 allein 20 Millionen Tonnen CO2 durch die Zementherstellung ausgestoßen – dies entspricht einem Anteil von 3 Prozent der gesamten deutschen CO2-Emissionen. Lesen Sie weiter im Heft.


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Mehr Regulierung – weniger Investitionen

Der Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zur Änderung des Mietrechts ist aus Sicht von Haus & Grund Deutschland „ein weiterer Angriff auf die Funktionsfähigkeit des Mietwohnungsmarktes“. Verbandspräsident Kai Warnecke erklärt: „Dieser Entwurf ist ein Misstrauensvotum gegen die Millionen vermietender Privatpersonen, die den Großteil der Mietwohnungen bereitstellen. Wer Verträge immer weiter politisch kleinteilig steuert und Rechte zur Durchsetzung berechtigter Ansprüche schwächt, wird am Ende weniger Investitionen und weniger Angebot bekommen. : Lesen Sie weiter im Heft.